Frontberichterstattung

Auch Frontberichte hat es hier lange nicht gegeben, also wird es mal wieder Zeit. La Madeleine liegt weiterhin auf Eis – es hat sich doch tatsächlich ein viel lohnenderes Ziel ergeben. Der heiligen Kirche, der nicht minder heiligen Psychologie und dem mittlerweile überhand nehmenden Schmierenkomödiantentum mit Doktortitel gleichzeitig ans Bein pinkeln zu können, das war einfach viel zu verlockend. Ich fürchte, mein Anwalt wird den Tag verfluchen, an dem er mich getroffen hat. Oder mich zwangseinweisen lassen, um mich vor mir selbst zu schützen. 🙂 Das hat schon irgendwie was selbstzerstörerisches. Wobei ich ja doch eher Größenwahn diagnostizieren würde.

Den Lang-lang-ist’s-her-Beitrag haben wir nicht nur an den Verlag geschickt, der das unsägliche Propagandamachwerk herausgegeben hat. Der Text ist sowohl an die Antipsychiatriebewegung, Stern, Focus, TAZ, FAZ, Titanic, Magazin, Eulenspiegel gegangen – man gönnt sich ja sonst nichts. Mal sehen, wer reagiert. Derselbe sowie Auszüge des folgenden sind außerdem an die Sklaven-Verwaltungsgesellschaft in Köln gegangen, die diesen hochwohlgeborenen Herrn in Lohn und Brot hat. Da ja über Ostern niemand von den Obrigkeiten im Hause sein dürfte – man muss ja den jüdischen Hexer zünftig hochleben lassen – hat das Pamphlet hoffentlich Zeit, sich fröhlich zu vervielfältigen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der hochnäsige Herr nicht den einen oder anderen Untergebenen hat, der sich diebisch über diese Ohrfeigen freut.

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